Sauerteigbrot selber machen

Jede Hobbybäckerin und jeder Hobbybäcker weiss, was für eine Freude es jedes Mal aufs Neue ist, wenn im Backofen aus einer Teigkugel ein knuspriges Brot entsteht - begleitet von betörenden Düften, die durch die Wohnung ziehen. Wer einmal die Erfahrung gemacht hat, dass Brot zu backen eigentlich ganz einfach ist, wird sich bald schon an das Sauerteigbrot heranwagen. Denn dieses besticht nicht nur mit seinem intensiven Geschmack, sondern gilt auch als besonders gesund.

Tiefer glykämischer Index

So weist Brot aus Roggensauerteig einen niedrigen glykämischen Index auf. Das bedeutet: Der Blutzucker im Körper steigt langsam an und baut sich über eine längere Zeitspanne ab. Das sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, und Heisshungerattacken bleiben aus. Zudem sind die bei der Gärung entstehenden Milchsäurebakterien äusserst wertvoll für die Verdauung. Ferner versorgt Sauerteigbrot aus Roggenvollkornmehl den Körper mit gesunden Nährstoffen wie Eisen und Selen und mit Vitaminen der B-Gruppe.

Was ist mit Sauerteig eigentlich genau gemeint? Es handelt sich um einen fermentierten Teig aus Wasser und Mehl, der von gesunden Bakterien «bewohnt» wird. Um Sauerteigbrot herzustellen, benötigt man einen Ansatz, auch Teigmutter oder Starter genannt. Diese Teigmutter enthält von Natur aus gesunde Bakterienstämme, die Zucker in Milchsäure und andere Säuren umwandeln können.

Das braucht’s für Sauerteigbrot

Wer noch keine Sauerteigmutter besitzt, benötigt nebst Mehl und Wasser Sauerteigkulturen, um die Mutter herzustellen. Es lohnt sich allerdings, zuerst im Bekanntenkreis herumzufragen. Denn in der Regel findet sich schnell eine Person, die bereits über eine Sauerteigmutter verfügt und etwas davon abgeben kann. Ist dies nicht der Fall, bietet das Internet Abhilfe: Das Thema boomt, entsprechend gross ist das Angebot an «Starterkits» für Sauerteigbrote. Die Teigmutter sollte im Kühlschrank aufbewahrt und rund einmal pro Woche mit etwa zwei Esslöffeln Mehl und der gleichen Menge Wasser gefüttert werden. So bleiben die enthaltenen Mikroben lebendig, und man hat immer genug Ansatz zur Verfügung, um jederzeit nach Lust und Laune ein Brot backen zu können.

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