Jetzt ist wieder Kürbiszeit

Er ist Sinnbild für Halloween, der zur Fratze geschnitzte orange Kürbis, aus dessen Innern es im Dunkeln unheimlich leuchtet. Auch auf dem Teller ist die Beerenfrucht zurzeit allgegenwärtig, meistens in Form von Suppe. Nichts gegen eine sämige Kürbissuppe, aber Kürbis kann weit mehr, als in pürierter Form im Suppenteller zu landen.

Grundsätzlich unterscheidet man in Schnitz-, Zier- und Speisekürbisse. Zierkürbis sollte man keinesfalls kosten, da er giftig ist. Zu den beliebtesten essbaren Kürbissen zählen die Sorten Hokkaido – auch Roter Knirps genannt –, Butternuss und Muskat. In Scheiben geschnittener Butternuss-Kürbis kann mitsamt der Schale verspeist werden, indem man ihn zum Beispiel mit Olivenöl, Meersalz und Pfeffer verfeinert und im Ofen bei 180 Grad knapp eine halbe Stunde gart. Auch auf der Pizza machen sich dünn geschnittene Butternuss-Scheiben gut. Insbesondere, wenn sich noch andere kulinarische Herbstboten wie Trauben oder Pilze dazugesellen.

Ein Teller Low-Carb-«Spaghetti»

Warum nicht einmal Spaghetti aus Kürbis auftischen? Denn der Name des so genannten Spaghetti-Kürbisses ist dem Umstand geschuldet, dass sich das Fruchtfleisch beim Backen in spaghettiartige Fäden verwandelt. Will man Kürbis-Spaghetti für vier Personen zubereiten, benötigt man einen grossen Spaghetti-Kürbis, etwas Pflanzenöl, Salz, Pfeffer und allenfalls Knoblauch. Der Kürbis wird rundum eingestochen, dann kommt er bei 220 Grad für rund 45 Minuten in den Ofen. Sobald er weich ist, halbiert man ihn und zieht mit einer Gabel die Spaghetti-Fäden heraus. Dazu etwas Tomatensauce sowie geriebener Parmesan – und fertig ist die Low-Carb-Alternative für den Teller Pasta Napoli.

Kürbis muss nicht orange sein

Reif sind die ersten Kürbisse in der Regel schon im August – Saisonauftakt macht der Grill-Kürbis. Überhaupt ist Kürbis nicht gleich Kürbis. Es gibt eine enorme Sortenvielfalt, darunter auch grüne, weisse und gelbe. Rund 100 Tage dauert es, bis aus einem Keim ein erntereifer Kürbis herangewachsen ist. Reif ist er jeweils dann, wenn sein Stiel verholzt ist und er seine sortentypische Farbe angenommen hat.

Diese Website verwendet Cookies zur Bereitstellung von Website-Funktionen sowie zu Marketing- und Analysezwecken, wie in unseren Cookie-Richtlinien im Disclaimer beschrieben. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.