Alleskönner Blumenkohl

Die Zeiten, in denen die nach nichts schmeckenden wässrigen Blumenkohlröschen unmotiviert als Beilage auf dem Teller landeten, sind längst vorbei. Heute ist Blumenkohl oft sogar der Star auf dem Teller. Fast hat man den Eindruck, es gäbe nichts, was man nicht mit dem kugelrunden Gemüse, das hierzulande von Mai bis November Saison hat, zubereiten könnte: Von Reis über Couscous bis zum Pizzaboden – Blumenkohl lässt sich als Low-Carb-Alternative äusserst vielseitig einsetzen. Sogar Desserts kann man damit kreieren, wie zum Beispiel Schokoladenpudding. Dazu wird der gerüstete und in Röschen gebrochene Blumenkohl in ungesalzenem Wasser weich gegart, püriert und mit Süssungsmittel nach Wahl – etwa Ahorn- oder Agavensirup - sowie Kakaopulver zu cremigem Pudding verarbeitet.

In wenigen Minuten ist der Reis parat

Oder wie wäre es mit Reis mit praktisch keinen Kohlenhydraten? Das geht mit einem Blumenkohlkopf ruckzuck, sogar ohne kochen. Dazu bricht man den Kohlkopf in Röschen und verarbeitet diese im Mixer. Strunk und Blätter werden natürlich zuvor entfernt. Die entstandenen «Reiskörner» werden nun mit etwas Pflanzenöl gut fünf Minuten in der Pfanne knusprig gebraten. Zum Schluss wird der «Reis» mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und nach Belieben mit einer Sauce angereichert.

Besonders attraktiv sieht der Blumenkohl aus, wenn man ihn vertikal in Scheiben schneidet, die von der Form her an einen Baum erinnern. Die Scheiben werden rundum mit Olivenöl einmassiert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Nach etwa vierzig Minuten bei 180-200 Grad im Ofen hat man wunderbare, vegane «Steaks» zur Hand, die durch ihr würziges Röstaroma bestechen.

In Blumenkohl steckt viel Vitamin C

Dass wir nicht nur «Steaks», sondern ganze, im Ofen geröstete Blumenkohlköpfe immer öfters in der zeitgeistigen Gastronomie antreffen, hat nicht nur mit dem Low-Carb-Trend zu tun, sondern auch mit dem Aufkommen der levantinischen Küche. Doch Trend hin oder her: Blumenkohl ist nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil er sehr gesund ist. Er enthält kaum Kalorien, ist dafür reich an Vitamin C. Ein Grund mehr, das Gemüse zu lieben.   

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